Gedichte

Der Samichlaus freut sich sehr, wenn er bei den Besuchen mit einem Gedicht oder Sprüchlein überrascht wird.

Beiliegend eine Auswahl von Gedichten, welche sich ganz besonders eignen:



Samichlaus, so chumm doch ie, muesch ned verusse stoh. Warum hesch du din Schmutzli wieder mit dir gno? Han i öppe zwenig gfolget, s`ganz Johr us und ii? Ich chan halt au ned jede Tag es artigs Meitli si.
Du liebe Chlaus, i gseh ders aa, du bisch efangs en alte Maa und zitterisch mit de Finger! Diin Sack, dä truckt di schüüli schwäär, drum bitti, mach en hantli läär, dänn treisch en wider ringer!
Samichlaus, ich bin en Bengel, schlecke so gern Zuckerstengel, chönt immer Schoggi schnabuliere, möcht alli Guetzli usprobiere. Uf Chueche han i Appetit, Kaugummi chätsche isch en Hit. Nur öppis liit mir ziemlich fern: d`Zäh putze tuen ich gar ned gern.
S`nöchscht Johr chasch dänn wider cho, d`Ruete chasch deheime loh, will i dänn mi Garantii ganz e brave Bueb will sii.
Gäll du nimsch mi nöd in Sack s`gäb au gar es grosses Pack. Also schleick mi nöd in wald sicher besserets scho bald.
Samichlaus, du liebe Maa, häsch denn luuter Fitze daa? Gib mer lieber schöni Sache, dass i mi lustig mach.
Santi Niggi, Näggi Hinder em Ofe stegg i, gimer Öpfel ond Bire, so kum i wider fire.
Eseli, Eseli hopsassa, Zieh em Chlaus der Schlitte na, Chumm im Trapp dür`s Dörfli i. Mit em liebe Chlaus derbi.
Samichlaus, du liebe Gascht, hesch due öis öppis metbracht? Es send ganz bravi chend, wo do versammelt send. Chom zo öis is warme Huus, ond pack dis schwäre Säckli uus. Es esch alles wonderbar, denn Tschüss bes zom nächschte jahr.
Es tönt es Glöggli vor em Huus, dä Samichlaus gaht y und us. Dänn gaats nöd lang und s`lüütet scho.... dä Vater rüeft "nur ine cho!"
O Samichlaus du liebe Maa grad jetzt, won ich vor dir stoh isch es ganz truurig i mir in Mys Värsli chunt mir nöd in Sinn!
Hütt schmöckt`s so fein durs ganzi Huus Mys Mami isch am Bache. Äs tuet au susch durs ganz Johr Viel gueti sache mache!
I wett i hätt de Schlössel zor Töre vo diim Huus. I wett i wäri einischbi der en chliini Muus. I wett i chönnti einischzo der in Wald hei choh. I wetti dromm gärn wösse wie du so wohnsch ond wo. I wett dr gärn cho hälfei dr Chochi ond im Stall. I wett di gärn cho bsueche es allereinzigs Mol, weisch velecht ned eleigge ich nähmt de Vati met denn chönnti ehm grad zeige dass es diis Hüüsli gett.
Es Liechtli chunnt de Feldweg i, i glaub das mues de Samichlaus sii. Jetzt ghört mer's Glöggli, still los guet, wie's über d' Wiese lüüte tuet, Mis herzli chlopfet lies und fescht, ich hoff Du weisch vo mir nur's bescht. Die andere chline dumme Sache, wetti s'nägscht Jahr besser mache. Drum bitte lueg in Sack jetzt drii, ob's öppis het für mich debii.
Was isch säb für es Liechtli? Was isch säb für en Schiin? De Chlaus mit de Latärne lauft grad de Wald dur y. Sin Esel, de hed glaade, er rüeft, J-a, J-a! Hüt dörf i mid mim Meischter Emal is Stedtli ga! Im Sack, da heds vill Nusse, au Tirgel und Zimmedschtärn, die träg ich, wärs en Zentner, für dChinde erscht no gärn! De Samichlaus fahrt mit em Schlitte dur de Schnee. wener en Hoger gseht saust er drüber und suecht no meh.Bim Tim und de Sina chlöpfelet er a d'Tüüre und nimmt s'Chörbli abem Rügge vom Eseli füüre Bring mir es paar Guetzli, Mandarindli und Nüssli, ich gibe dier defür es Küssli

Brauchtum


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