2008

24. Okt. 2008

Die St. Nikolaus-Gruppe Kolping Muri

Nach alter Tradition mobilisiert die Murianer St. Nikolaus-Gruppe Kolping ihre Mitglieder stets so rechtzeitig, dass Fehlschläge im Programmverlauf ausgeschlossen werden können. Wichtig: Das Klaushüsli ist am Samstag, 22. November, Sonntag, 23. November, und Montag, 24. November, für Besuche je ab 16 Uhr geöffnet. Der Klausauszug findet am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr statt. Anschliessend Bescherung und Besuch des Kreisspitals.

Die Klauseröffnung am Dienstagabend fand einmal mehr im Pfarrsaal unterhalb der Pfarrkirche statt, wo Oberchlaus Philipp Staubli über 60 scheinbar bereits motivierte Kräfte beiderlei Geschlechts willkommen heissen konnte.
Als erstes wurde von Vorstandsangehörigen ein schmackhaftes Nachtessen serviert samt verschiedenartiger Tranksame, als Dank an alle für die letztes Jahr so gut geleistete Arbeit. Auch der nachherige Abwasch war grosszügig dem Vorstand und seinen Gehilfinnen überlassen. Die Tische waren mit festlich leuchtenden Chlauslichtern bestückt. Was dem unbedarften Beobachter auffiel, waren die vielen jugendlichen Gesichter. Die Zahl der altbekannten war sichtlich zurückgegangen. Allerdings kein spürbares Unglück, denn wer die Jugend hat, hat bekanntlich die Zukunft. Die Murianer Chlausaktion ist auch im Internet abrufbar.
Oberchlaus Philipp Staubli stellte mit Freuden fest, dass man sich auch dieses Jahr nicht über Personalmangel beklagen musste, und lobte die Einsatzfreude aller, die sich da zum Einsatz bereithalten: Schmutzli, Samichläuse, die Säckli-Frauen unter der Leitung von Pia Meier, die Koch-Frauen unter jener von Marion Burkard sowie die sonstigen ungezählten bereitwilligen und einsatzfreudigen Geister. Und nicht zu vergessen die Sponsoren. Ein besonderer Dank gebühre den Vorstandsmitgliedern, deren Familien und insbesondere Josef Frey, dem Chef der Chlaushüsligruppe.
Dieser freute sich, dass die Chlaushüsliaktion nunmehr bereits auf 15 Jahre zurückblicken könne und dieselbe ein wichtiger Bestandteil in der Murianer Klausaktion darstelle. Wenn man rechne, dass an den drei Abenden jeweils 700 bis 800 Kinder das Chlaushüsli besuchen, komme man schnell einmal auf rund 2500 Kinder. Und wer deren leuchtende Augen in Erinnerung habe, der erkenne die grosse Wichtigkeit der Chlaushüsliaktion mit dem Erzähl-Chlaus und den duftenden Lebkuchen frisch vom Herd. Und nun gehe es am 21. November wieder los.
Bevor es nun an die Eintragung in die zirkulierenden Listen für die Einsätze ging, durfte man sich noch mit den offerierten Cremeschnitten und dem Kaffee befassen. Und man hatte auch die Freude, Pfarrer Urs Elsener willkommen zu heissen, der nach seinen pfarramtlichen Pflichten es nicht unterliess, nach der Nikolausgruppe zu schauen.
Der Klausauszug findet, mit anschliessender Bescherung an der Marktstrasse, am Sonntag, 30. November, statt. Hernach Spitalbesuch. Chlaushüslibesuche sind am Samstag, Sonntag und Montag, 22., 23. und 24. November, möglich.
Samstag, 29. November, 18 Uhr Besuch der Aussenquartiere. Sonntag, 30. November, 17 Uhr Auszug, Bescherung, Spital. Dienstag, 2. Dezember, 18 Uhr Altersheim St. Martin. Donnerstag, 4. Dezember, 18 Uhr Familienbesuche Egg. Freitag, 5. Dezember, Familienbesuche Wey. Samstag, 6. Dezember, 15 Uhr Pflegi und Roth-Haus, 18 Uhr Familienbesuche Dorf. Montag, 8. Dezember, 15 Uhr Altersbesuche.


Zeitungsbericht vom Freischütz

10. Juni 2008

St. Nikolaus-Gruppe Kolping Muri bereits wieder aktiv
Die Murianer St. Nikolaus-Gruppe heisst zwar noch Kolping, ist aber eine selbständige Untergruppe, die nicht nur auf eigenen Füssen steht, sondern auch auf eigene Verantwortung ihre Vorkehren trifft für die vorweihnachtliche Klauszeit. Dieses Jahr beginnt diese am Samstag, 22. November, wenn das Klaushüsli erstmals offen steht. Der Klausauszug findet am Sonntag, 30. November, statt.

«Oberklaus» Philipp Staubli – er hatte vergangenes Jahr den langjährigen, verdienstvollen Edi Burkart auf diesem Posten abgelöst – führte speditiv durch die 17. Generalversammlung, die in der Waldhütte Tannenlaube stattfand.
Nach Begrüssung, Präsenzliste, Wahl des Stimmenzählers und der Genehmigung des Protokolls der 16. GV vom 14. Juni 2007, welches dem Verfasser André Bühler mit Applaus verdankt wurde, war man ganz Ohr für den Rückblick des Oberklauses. Dieser liess die letzte, dank grossem Einsatz aller Beteiligten bestens gelungene «Saison» nochmals Revue passieren und blickte in die Zukunft. Ein erster Einsatz wird voraussichtlich vom 12. bis 14. September fällig, wenn Murimoos sein 75‑jähriges Bestehen feiert.


Zeitungsbericht vom Freischütz

Ein grosser Dank des Oberklauses Philipp Staubli ging vor allem an die übrigen Mitglieder im Vorstand – Thomas Frey, Aktuar, Rolf Küng, Kassier, Bruno Meyer, Materialwart, André Bühlmann, Beisitzer, sowie an den Revisor Stefan Frey – mit denen die Zusammenarbeit bestens geklappt habe. Ein ganz besonderer Dank ging an Thomas Meyer, welcher die erste Homepage verwirklicht und eingerichtet hat. Dieser durfte dafür einen gebackenen Riesen-Gritibänz in Empfang nehmen. Über das Nachhausebringen desselben musste sich der Beschenkte keine Sorgen machen, stellten sich doch sofort zahlreiche Gratulanten ein, die mit einem schnellen Griff dafür sorgten, dass der Grittibänz in Kürze das Zeitliche gesegnet hatte.
Über das Kassawesen orientierte Kassier Rolf Küng, der vor allem dank Klaushüsli über einen Mehrertrag berichten konnte. Entsprechend der Bestätigung der Richtigkeit sämtlicher Zahlen durch Revisor Stefan Frey fand die Rechnung einhellige Genehmigung.
Dank der Homepage konnte sich jedermann mit der Klaussaison bereits bekannt machen. Diese dauert vom 21. Oktober (Klauseröffnung) bis zum 8. Dezember (Altersbesuche). Der Klausrückblick findet am 6. Januar 2009, die Generalversammlung am 5. Juni 2009 statt.
Nach bestem Verlauf der Generalversammlung waren zum zweiten Teil auch die Ehefrauen und Partnerinnen eingeladen, erbringen doch auch sie in der Klaussaison erhebliche Leistungen, sei es als geforderte Säcklifrauen, als Stützen der Kläuse, der Schmutzli oder als Küchenhilfen oder sonstige einsatzfreudige Geister. Diese Gelegenheit benutzte Philipp Staubli zu einer «Ode an die Frauen», um ihnen Dank und Wertschätzung der Nikolausgruppe auszudrücken.
Zugleich mit der Damenwelt war auch die Fourrage eingetroffen, was heisst, dass die Vorstandsmitglieder und ihre besseren Hälften mit der Verteilung des wohlschmeckenden Nachtessens beginnen konnten. In der Folge wurden die mehr oder weniger gestressten Geister im Nu wieder aktionsfähig und taten dem Gebotenen alle Ehre an.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Oberklaus Philipp Staubli, der Vreni Burkart, Gattin des früheren Oberklauses Edi Burkart, als jahrelange aktivste Säcklifrau präsentierte und diese für ihre besonderen Verdienste mit einem prächtigen Blumenstrauss ehrte.
Dieses Jahr soll es keine Neuaufnahmen in die Klausgruppe geben, dafür wird ein Workshop diskutiert, um für neue Kräfte Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Nikolausgruppe nimmt ihre Aufgaben eindeutig ernst.
Am 13. und 14. September findet in Muri das 26. Schweizerische Clairontreffen statt. Martin Hard warb in diesem Zusammenhang für weiteren Clairon-Nachwuchs, findet doch das Fest im Zusammenhang mit dem Murimoos-Fest statt. Die nationalen Clairongarden treten hiebei gesamthaft auf, einzelne Garden sorgen für Abendunterhaltung am 13. September. Für Stimmung wird somit bestens gesorgt sein. – Auf dem Programm der Klausgruppe stehen zudem noch einige weitere Daten, sind doch bereits Geburtstage und Apéros anlässlich bevorstehender Hochzeiten angekündigt.
Kaffee/Dessert und lebhafter Gedankenaustausch trösteten nach einiger Zeit darüber hinweg, dass die Generalversammlung – für einzelne früher, für andere später – bereits wieder der Vergangenheit angehörte.


Homepage- Verwirklicher Thomas Meyer

2009


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