2009

10. Dezember 2009

Zeitungsbericht vom Freischütz


8. Dezember 2009

Zeitungsbericht vom Freischütz


5. Dezember 2009

Samichlaus verzichtet auf Gesichtsmasken

Der Samichlaus lobt die Kinder lieber, anstatt sie zu tadeln. Und vor der Schweinegrippe hat er keine Angst.

Als wir den Samichlaus zum Interview in seiner Garderobe treffen, ist er nicht allein. Vreni Burkart hilft ihm, in seine Kleider zu kommen, und sorgt dafür, dass sein Bart auch schön fällt und seine Haare gekämmt sind.

Sagt man dem Samichlaus eigentlich du oder Sie?
Samichlaus: Mir sagt man du. Ich selber sage auch allen du, ganz gleich ob zu einem Kind, zu den Eltern oder zu einem Professor.

Also, lieber Samichlaus, was ist eigentlich deine Aufgabe?
Samichlaus: Ich besuche die Familien und ermuntere vor allem die Kinder, den Eltern vielleicht zu helfen oder in der Schule besser aufzupassen. Anders als früher, schimpfe ich mit den Kindern nicht.

Was ist der häufigste Tadel, den du anbringen musst?
Samichlaus: Das Zimmer aufräumen, die Finken versorgen, auf dem Schulweg nicht herumlauern, nicht so viel mit den Geschwistern streiten.

Und welches Lob gibt es am häufigsten?
Samichlaus: Mithilfe beim Abwasch oder im Haushalt generell, liebevoller Umgang mit Geschwistern.

Wie ist dein Verhältnis zu den Schmutzli?
Samichlaus: Die Schmutzli sind meine Gehilfen. Sie sind fleissig, binden Ruten und füllen Chlaussäckli, füttern den Esel. Das kann man jeweils gut sehen, wenn man das Chlaushüsli besucht. Übrigens, sie sind so schwarz, weil sie immer feuern müssen und deshalb viel im Rauch stehen. Sie waschen sich halt nicht so oft wie ich mich. Manchmal muss ich sie auch ermahnen, zum Beispiel wenn ein Schmutzli eine Mutter kennt und sie neckt. Das geht nicht, auch Schmutzli müssen sich immer ordentlich benehmen.

Samichläuse sind alle männlich. Wäre im Zeichen der Gleichberechtigung nicht auch eine Chläusin denkbar?
Samichlaus: Nein, das geht nicht. Der Samichlaus war ursprünglich ein Bischof. Ich hatte schon weibliche Schmutzli, aber die Rückmeldungen waren schlecht. Die Kinder merken sofort, wenn eine Frau vor ihnen steht. Das irritiert sie, denn sie erwarten vor allem beim Samichlaus immer einen Mann.

Der Samichlaus ist meistens zu Fuss oder mit dem Esel unterwegs. Wäre ein schicker Offroader nicht zeitgemässer?
Samichlaus: Nein, nein, das braucht ein Samichlaus nicht. Am besten ist man zu Fuss unterwegs. Schon ein Esel ist manchmal mühsam, vor allem wenn er störrisch ist oder blöd tut. Klar, für weitere Distanzen nehmen wir auch das Auto. Aber zum Haus einer Familie gehen wir immer zu Fuss.

Was macht einen Samichlaus eigentlich besonders glücklich?
Samichlaus: Ein stimmungsvoller Empfang ist das Schönste. Dazu braucht es nicht viel. Es reicht, wenn man nicht erst bitten muss, den Fernseher auszuschalten, wenn vielleicht eine Kerze brennt oder ein schöner Adventskranz leuchtet.

Und was macht ihn traurig?
Samichlaus. Wenn die Atmosphäre kalt ist oder wenn er schwierige Familienverhältnisse antrifft. Ein Samichlaus fragt beispielsweise nie, wo denn der Vater sei, wenn er nicht da ist. Es braucht manchmal viel Fingerspitzengefühl. Und manchmal beschäftigt mich ein Familienbesuch auch noch lange danach. Aber der Samichlaus kann und darf sich nicht in familiäre Angelegenheiten einmischen.


Zeitungsbericht von Aargauer Zeitung


Jetzt herrscht Angst wegen der Schweinegrippe. Trägst du bei deinen Besuchen eine Gesichtsmaske?
Samichlaus: Nein, das scheint mir auch nicht nötig. Im Wald kann ich mich ohnehin nicht mit dem Virus anstecken. Und mein dichter Schnauz und der Bart sind sicher ein guter Schutz, wenn ich unter die Leute gehe. Beim Besuch von Patienten im Spital Muri musste aber auch der Samichlaus die Handschuhe ausziehen und vor jedem Zimmer die Hände desinfizieren. Das ist in dieser Umgebung auch sinnvoll und verständlich.

Werden eigentlich von den Samichläusen Kontakte mit anderen Charakterköpfen, zum Beispiel den Osterhasen, gepflegt oder bleibt ihr eher unter euch?
Samichlaus: Wir bleiben unter uns, obwohl die Osterhasen sicher sehr nett sind. Aber man muss sagen, dass die Altdorfer Samichläuse eine Hutte tragen wie die Osterhasen, und nicht Säcke wie wir. Aber ich glaube nicht, dass das direkt einen Zusammenhang hat. Wir Samichläuse tauschen untereinander aber schon Erfahrungen aus und bilden uns auch weiter. Wir laden auch Samichläuse von anderen Gruppen zu uns ein. Und vor dem Auszug stimmen wir uns an einem Morgen auf unsere Aufgabe ein, das ist wichtig.

Was jedes Kind beschäftigt: Was macht der Samichlaus im Sommer? Einen Sommerschlaf?
Samichlaus: Dann mache ich Ferien und erhole mich. Aber das heisst natürlich nicht, dass ich nichts tue. Ich suche Geschichten und bereite mich auf den Winter vor. Und manchmal mische ich mich unter das Volk, um zu schauen, ob alle ordentlich tun. Aber das mache ich dann in zivilen Kleidern.
Quelle: Aargauer Zeitung, Eddy Schambron



29. November 2009

Heitere Betriebsamkeit im Chlaushüsli

Wie alle Jahre hatte der Nikolaus in den letzten Tagen vor seinen Hausbesuchen alle Hände voll zu tun. Und trotzdem fand der gute Mann am Wochenende die Zeit, seine Schützlinge und deren Angehörige zu sich ins Chlaushüsli im Murianer Maiholzwald einzuladen. Es waren wohl eben diese umfangreichen Arbeiten, welche von ungläubigen Kinderaugen gerne bestaunt werden wollten.

(ds) «Gäll Chlaus, jetzt häsch e Huufe z’tue. Chonnsch bigoscht gar nömm zor Rueh», so besagt der Anfang eines Samichlausverses und bekundet treffend das Bild, welches wir in der aktuellen Zeit uns vom St. Nikolaus machen.
Es ist genau dieses Bild, von welchem die Jüngsten mehr erfahren möchten. Sie möchten wissen, wer hinter dem Mann mit dem roten Mantel und dem weissen Bart steckt, und sie lassen sich gerne fesseln von dieser märchenhaften, zeitlosen und heilen Welt. Es sind aber nicht nur die Kinder, welche den Moment mit dem Samichlaus geniessen. Auch viele Erwachsene lassen sich in der hektischen Zeit gerne einnehmen von einer ruhigen und losgelösten Atmosphäre.
Und so ist es nicht erstaunlich, dass an den Abenden des vergangenen Wochenendes beim Chlaushüsli im Maiholzwald heitere Betriebsamkeit herrschte. So zahlreich wie jedes Jahr erschienen die Kinder mit ihren Angehörigen. Auch wenn das noch immer herbstliche Wetter nicht recht zu unserer Chlausenzeit passen wollte, herrschte um die Maiholzwaldhütte dank der liebevollen Dekoration weihnachtliche Stimmung. Am Feuer wurde Tee gekocht und ausgeschenkt, der Esel Benno erfreute viele Kinderherzen, und die Schmutzli liessen die Kinder beim Rutenbinden und Holzsägen mithelfen.
Drinnen im Chlaushüsli erzählte der Samichlaus dieses Jahr die Geschichte des Esels Nuck, welcher sich selber als St. Nikolaus ausgeben wollte und dem dann ein Missgeschick nach dem anderen passiert. Und zu guter Letzt erhielt jeder Besucher auch noch ein feines Stück Lebkuchen. Mit leuchtenden Augen drückten die Kinder und deren Begleiter ihre Freude und ihren Dank aus.
Der für das Chlaushüsli hauptverantwortliche Bäcker-Chlaus Josef Frey freute sich sehr, dass der früher gefürchtete Samichlaus wieder zum ursprünglich gütigen St. Nikolaus geworden ist. «In der heutigen Zeit brauchen die Menschen die Nächstenliebe genau so wie damals», war er überzeugt. Und so sei es für die St.‑Nikolaus-Gruppe Kolping Muri eine Ehre, diese alte Tradition aufrecht zu erhalten, ergänzte er.
Weit über die Grenzen von Muri hinaus kennt die Bevölkerung das Murianer Chlaushüsli, das alle Besucherinnen und Besucher immer wärmstens willkommen heisst. Damit der Samichlaus aber seine Türen für so viele Besucher öffnen konnte, brauchte es viel Vorbereitungsarbeit. Am Samstagmorgen, bevor am Abend die ersten Gäste erwartet wurden, waren schon früh 35 Gehilfen wacker am Aufbauen. Und was meistens nicht bemerkt wird, sind die «Samichlausfrauen», welche im Hintergrund mit tausend Handgriffen ihre Männer unterstützen.
So war auch dieses Jahr das Chlaushüsli ein gelungener Auftakt zur Samichlaus-Saison. Mit dem Chlausauszug am kommenden Sonntag um 17 Uhr und den darauf folgenden Hausbesuchen wird der Chlaus noch weiterhin alle Hände voll zu tun haben.


Zeitungsbericht vom Freischütz

23. Oktober 2009

Saisoneröffnung der St. Nikolaus-Gruppe Kolping Muri

An der traditionellen Samichlauseröffnung mit Einstimmung, Terminplan und Arbeitseinteilung nahmen in Muri gegen 60 Interessierte teil. Zum Dank für den letztjährigen grossen Einsatz wurde zu Beginn ein schmackhaftes Nachtessen serviert.

Dass das Ganze rechtzeitig in die Wege geleitet wurde, war dem Oberchlaus Philipp Staubli mit seinem Vorstand zu verdanken. Die erste Sitzung hatte bereits im April, die GV im Mai, die erste Vorstandssitzung im September stattgefunden.
Nach der Begrüssung des Oberchlauses kam dieser auf die aktuelle Aktion und auf das Umfeld zu sprechen, wobei an erster Stelle der Dank stand für den grossen Einsatz im vergangenen Jahr, zudem auch an die Lokalpresse, welche einen wichtigen Beitrag leistet, dass die Chlausaktion immer wieder zu einem Erfolg wird. Dass Traditionen schwierig hochzuhalten seien, zeige das Beispiel, dass Muri ständig angegangen werde mitzuhelfen, Chlausumzüge in anderen Gemeinden mitzugestalten, weil die bisherigen Gruppierungen und Vereine und überhaupt Helfer nurmehr schwer aufzutreiben seien. Dies zeige, dass man vor allem dem Vereinsnachwuchs vermehrte Aufmerksamkeit schenken müsse.
Ein besonderes Anliegen war dem Oberchlaus die Rolle des Samichlaus bei uns, haben sich doch im Laufe der letzten Jahre einige altverdiente Chläuse zur Ruhe gesetzt, wodurch man den Jüngeren die Möglichkeit bieten möchte, an deren Stelle zu treten. Der Aufruf gehe besonders an bisherige Schmutzli, die versuchen sollten, sich in die Rolle eines Samichlaus hineinzuversetzen. Die Alten würden ihnen sehr gerne mit Rat und Tat beiseite stehen.
Ein Höhepunkt einer jeden Chlausaktion sei sicherlich der festliche Chlausauszug mit zahlreichen Zuschauern, aber auch mit vielen Helferinnen, Helfern und Vereinen, die beitragen, diesen schönen Brauch aufrecht zu erhalten. In diesem Zusammenhang galt der spezielle Dank den Säcklifrauen unter der Leitung von Pia Meier, die unzählige Geschenksäckli bereitstellen. Ein weiterer Dank gebühre Marion, die mit ihren Helferinnen feine Sachen koche, um Samichläuse und Schmutzli gebührend zu verköstigen. Ein weiterer Dank ging an Sponsoren und Gönner sowie an bereitwillige Geschäfte für Gratismaterial, Rabatte und Spenden, ohne die die Chlausaktion kaum denkbar wäre. Nicht vergessen dürfe man das Chlaushüsli-Team, welches unter Leitung von Sepp Frey mit grossem Einsatz und viel Liebe zum Detail den Chlaushüsli-Betrieb vorbereite und die vielbesuchten Aktionen durchführe. Der gleiche Dank gebührt dem Forstamt, das jeweils alljährlich den Fussweg mit schönen Tännchen schmücke. Dieser Dank gelte auch allen Ungenannten, ohne deren Mithilfe die Chlausaktion Muri nie die wäre, die sie eben ist.
Mit dem Hinweis auf die bereitliegenden Einsatzlisten und der Entschuldigung der Geistlichkeit, die anderweitig engagiert war, konnte der Oberchlaus das Wort an Chlaushüsli-Chef Sepp Frey weitergeben.
Sepp Frey konnte bekannt geben, dass das Chlaushüsli nunmehr zum 16. Male eine Attraktion anlässlich der Chlaustage sei und diese Tradition ob ihres Erfolges gerne weitergeführt werde. Dazu brauche es eben auch Unterstützung, sei doch die Mitarbeit von rund 20 bis 30 Männern und Frauen notwendig. Auch dieses Jahr soll im Chlaushüsli nebst dem Lebkuchenbacken wieder eine Chlausgeschichte zu hören sein. Es werde eine romantische Sache, versprach der Redner, sei doch der Schnee bereits bestellt.
Das Thema gewechselt wurde nun, weil bei einzelnen Beteiligten wegen Veränderungen im Hausstand gratuliert werden durfte, und weil die bereitgestellten Unterlagen auf Eintragungen warteten, wer wo und wann zum Einsatz kommen möchte. Während dies alles geschah, wurde zum abschliessenden Dessert Cremeschnitten und Kaffee avec serviert.
Chlaushüsli-Besuche sind vom 21. bis zum 23. November jeweils ab 17 Uhr möglich. Am Sonntag, 29. November, finden ab 18 Uhr Auszug und Spitalbesuch statt. Am Dienstag, 1. Dezember, werden Altersheim St. Martin und Aussenquartiere besucht, am 4. Dezember folgen Familienbesuche im Dorf, am 5. Dezember in Pflegi und Roth-Haus sowie Familienbesuche in der Egg, am 6. Dezember Familienbesuche im Wey und im Feuerwehrdepot. Am Dienstag, 8. Dezember, sind noch Altersbesuche auf dem Programm.


Zeitungsbericht vom Freischütz

29. Mai 2009

Die St. Nikolaus-Gruppe Kolping Muri nahm acht Neumitglieder auf
Samichlausaktivitäten erfreuen sich in Muri immer grösserer Beliebtheit. Oberchlaus Philipp Staubli konnte an der 18. Generalversammlung der St. Nikolaus-Gruppe Kolping Muri in der Waldhütte Tannenlaube auf eine sehr erfolgreiche Klausaktion 2008 Rückschau halten.

Ein erstes Highlight des Jahres war die Hochzeit von Beat Küng, der am 4. Oktober seine Andrea in Baden heiratete. Ebenfalls im Oktober fand die Klauseröffnung im Pfarrsaal statt. Dabei zeigte sich, dass bei den Samichläusen stärker nach neuen Leuten gesucht werden muss als bei den Schmutzli. Deshalb müsse, betonte der Oberchlaus, die Ausbildung und Förderung von jungen Samichläusen in den nächsten Jahren unbedingt aktiviert werden.
Das Chlaushüsli war wiederum ein Renner. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher liessen sich erneut von der einmaligen Stimmung verzaubern, zumal bereits ein wenig Schnee lag.

Mit dem ersten Adventssonntag am 30. November 2008 begann die eigentliche Chlaussaison. Oberchlaus Philipp Staubli betonte, dass in Zukunft mit den verschiedenen Chlausgruppen rund um Muri die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch verstärkt werden sollen. Am Abend des 30. November wurde dann der Chlausauszug mit einer besinnlichen Rede von Begrüssungschlaus Othmar Huwyler eröffnet. Leider ereignete sich während des Chlauszuges erstmals ein Unfall, als die Pferde scheuten und Claudia Dürrenmatt dabei verletzt und hospitalisiert werden musste. Zum Glück hat sie sich erholt.
Trotz dieses Vorfalls möchte man nach Absprache den Chlausauszug mit Kutsche weiterführen. Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten und Besucher muss jedoch gewährleistet werden.

Der Höhepunkt in jedem Jahr sind die Familienbesuche. Im vergangenen Jahr war man in 149 Besuchen bei 134 Familien zu Gast.
Bereits haben sich 75 Prozent der Familien per Internet für einen Chlausbesuch angemeldet. Dieses Medium soll in Zukunft noch ausgebaut werden. Ein besonderer Dank in dieser Beziehung geht an unseren Webmaster Thomas Meyer, welcher sich mit viel Engagement und Ehrgeiz an jedes Problem wagt und den Internetauftritt stets auf dem neusten Stand hält.
Während sich die St.-Nikolaus-Gruppe über die Geburt von Isabel Sophie, Tochter von Thomas und Jasmin Frey, am 29. Januar 2009 freuen konnte, musste sie am 1. April 2009 vom Tod von Vreny Fuchs, Ehefrau von Mitglied Heinz Fuchs, die nach längerer Leidenszeit starb, Kenntnis nehmen. Ihr zu Ehren wurde mit einer Schweigeminute gedacht.
«Mein Dank», betonte Oberchlaus Philipp Staubli, «gilt allen, die sich immer wieder für unsere Sache einsetzen, sowie allen Spendern, Gönnern und unsern Frauen, ohne deren grosse Hilfe eine solche Aktion gar nicht denkbar wäre.» Die Jahresrechnung, durch Kassier Rolf Küng betreut, wurde einstimmig genehmigt und verdankt. Die Statutenänderung über die Beschreibung der Funktion und der Kompetenz des Kassiers und des Revisors samt den zwei Änderungsvorschlägen wurde einstimmig gutgeheissen.
Die Wahlen wurden durch Ehrenoberchlaus Edy Burkart geleitet. Diese bereiteten ihm keine grossen Probleme, da alle sich wieder zur Verfügung stellten. So setzt sich der neue Vorstand wie folgt zusammen: Philipp Staubli, Oberchlaus, Thomas Frey, Aktuar, Rolf Küng, Kassier, und André Bühlmann und Bruno Meyer, Beisitzer. Als Revisor amtet weiterhin Stefan Frey.

Um in den Verein aufgenommen zu werden, müssen die Aspiranten schon einige Male als Schmutzli oder Helfer im Einsatz gestanden und sich bewährt haben. Im vergangenen Jahr hatten keine Neumitglieder gewählt werden können. Diesmal schlug der Vorstand Matthias Arnold, Markus Huwyler, Fabian Ruf, André Stierli junior, Jvan Magro, Walter Villiger, Markus Rast und Hanspeter Gmünder zur Wahl vor. An der Wahl nicht anwesend waren Matthias Arnold, Fabian Ruf und André Stierli junior, sie weilten mit der Jungwacht im Pfingstweekend, und Hanspeter Gmünder erschien arbeitsbedingt spätabends. Alle Vorgeschlagenen wurden einstimmig gewählt.


Zeitungsbericht vom Freischütz

Als Aufnahmegeschenk gab`s Gritibänzen von links Markus Rast, Markus Huwyler, Oberchlaus Philipp Staubli, Jvan Magro und Walter Villiger; es fehlten: Matthias Arnold, Fabian Ruf, Andre Stierli jun. und Hanspeter Gmünder


Der Forstbetrieb Region Muri muss, um eine saubere Rechnung präsentieren zu können, für den Aufwand ums Chlaushüsli Rechnung stellen. Dank des Einsatzes von André Stierli konnte dieser Betrag, der sonst viel höher wäre, auf 500 Franken begrenzt werden. Aber man ist der Meinung, dass dieser Aufwand vollständig von der Ortsbürger- oder der Einwohnergemeinde übernommen werden sollte, da mit dieser Veranstaltung viel zur Imagepflege für Muri beigetragen wird. Oberchlaus Philipp Staubli will sich intensiv dieser Sache annehmen und hofft, mit den zuständigen Personen eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden. Ergänzend meinte er aber auch: «Wir brauchen vermehrt wieder einsatzfreudige Frauen (im Chlaushüsli, fürs Kochen usw.) und sind für jede Hilfskraft dankbar.»

Nach dem offiziellen Teil dislozierte man vor die Waldhütte, wo bereits die Partnerinnen warteten. Hier genoss man den Apéro, und im Beisein der Frauen wurden die Neumitglieder offiziell in ihr Amt eingesetzt. Dazu erhielten sie die Statuten und einen grossen Gritibänz überreicht. Nach dem Apéro wartete in der Hütte ein feiner Spiessbraten auf die hungrige Schar.
Hans Wipf hat einen gelungenen Videofilm über die Chlaushüsli-Aktion gedreht und davon eine DVD hergestellt. Diese DVD präsentierte er an diesem Abend zwischen Essen und Dessert und erntete dafür viel Beifall. Die Produktion stellt ein kostbares Zeitdokument dar. Die DVD kann für 20 Franken beim Oberchlaus bestellt werden.

Die wichtigsten Daten im Zusammenhang mit dem Chlaushüsli und den Familienbesuchen sind folgende: Samstag, 21. November, Sonntag, 22. November, und Montag, 23. November, je ab 16 Uhr Besuche für die Bevölkerung im Chlaushüsli; Sonntag, 29. November, ab 16 Uhr Auszug aus der Pfarrkirche und Besuche im Spital; Dienstag, 1. Dezember, ab 17 Uhr Besuch der Aussenquartiere und des Altersheims St. Martin; Freitag, 4. Dezember, ab 17 Uhr Familienbesuche; Samstag 5. Dezember, ab 11 Uhr Besuch des Werk- und Wohnheims Murimoos, ab 14 Uhr von pflegimuri und Roth-Haus und ab 17 Uhr Familienbesuche im Dorfteil Egg; Sonntag, 6. Dezember, Familienbesuche im Dorfteil Wey; Dienstag, 8. Dezember, ab 15 Uhr Altersbesuche; Sonntag 13. Dezember, ab 14 Uhr Chlausfeier der Feuerwehr.


2010


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